Zagros


Das Zagros Gebirge ist das grĂ¶ĂŸte Gebirge im heutigen Iran und zieht sich ĂŒber ca. 1.500 km von Kordestan an der irakischen Grenze bis zur Schifffahrts-Straße von Hormuz. Hier nĂ€hern sich Vorderasien und die Arabische Halbinsel bis auf 50 km.

Das Zagros Gebirge lĂ€uft etwa parallel zum Schwemmland des Tigris bzw. zum Persischen Golf in 50 bis 100 km Entfernung. Es ist in mehreren GebirgszĂŒgen 200 bis 300 km breit. Nahe der Großstadt Isfahan erreichen die höchsten Berge eine Höhe von ĂŒber 4.500 m, bei Schiras sind diese um 1000 m niedriger.

Zwischen dem Kuhrud Gebirge und dem Zagros fließen BinnenflĂŒsse, die in riesige Salzseen mĂŒnden.
 
Geologie
Geologisch gehört das Zagros Gebirge zu den jungen alpidischen Kettengebirgen aus dem MiozĂ€n. Es verlĂ€uft von den PyrenĂ€en ĂŒber die Alpen, Karpaten, den Balkan und die TĂŒrkei zum Elburs-Gebirge. Östlich des Gebirges setzt sich diese Gebirgsfolge Eurasiens ĂŒber Hindukusch, Karakorum und Himalaja bis nach Ostasien fort.
 
Flora
Das Zagrosgebirge ist teilweise von Wald bedeckt. Verbreitete Baumarten sind Eichen, Ulmen, Pistazien und WalnussbÀume.
 
Besiedlung
Einige Hochebenen und TĂ€ler sind fruchtbar und werden landwirtschaftlich genutzt, in höheren Lagen wird nomadische Weidewirtschaft betrieben. Zu den im Zagros Gebirge lebenden Ethnien gehören u. a. Qashqai und Bachtiaren im SĂŒden, Luren leben im mittleren Abschnitt sowie Kurden und GutĂ€er im nördlichen Teil des Zagros Gebirges.
 
Geschichte
In assyrischer Zeit befand sich hier das Königreich Namri. Es wird vermutet, dass der Mensch Ziegen zuerst im Zagros Gebirge gezĂŒchtet hat.

Des Weiteren gilt die Region um das Gebirge als Urheimat von einigen bedeutsamen, antiken indoeuropÀischen Volksgruppen wie GutÀer oder Lulubi.

Quelle www.lexolino.de:

Zagros

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