Kibo


Mit einer Höhe von 5.895 m ist der Kibo der höchste Berg Afrikas und befindet sich im Kilimandscharo-Massiv. FĂŒr den höchsten Berg Afrikas wird oft der Name Kilimandscharo verwendet. Dies ist topografisch jedoch nicht richtig, da Kilimandscharo der Name des gesamten Gebirges ist.
 
Geografie
Der Berg befindet sich im Nordosten von Tansania ca. 340 km sĂŒdlich des Äquators und ist der höchste der drei ruhenden Vulkane des Kilimandscharo-Massivs. Der Kibo liegt etwa 10 km westlich des 5.148 m hohen Mawenzi. Mit diesem ist der Kibo durch einen im Durchschnitt 4.300 m hohen Sattel verbunden. Über diesen weit ausgedehnten Sattel herrscht zumeist eine öde FrostschuttwĂŒste vor. Das GelĂ€nde fĂ€llt nach Westen zum plateauartigen 3.962 m hohen Shira ab. Dieser befindet sich etwa 15 km vom Kibo entfernt.
 
Geografie
Die Gipfelregionen am Kibo sind zum Teil noch vergletschert. Jedoch werden die Reste der Eiskappe wegen der stĂ€ndig fortschreitenden ErderwĂ€rmung immer kleiner. Auf der weitlĂ€ufigen Gipfel des Kibo befindet sich der 1,9 x 2,4 km große Kibo-Krater. In diesen hat sich auch die FrostschuttwĂŒste eingegraben, die teilweise von Eis- und Firnbereichen erfĂŒllt ist. Im Krater selber liegt die Inner Cone (der bis zu 5.835 m hohe Kraterrand des Reusch Kraters). Dieser weist einen Durchmesser von ca. 800 m auf und ist etwa 200 m tief.
 
Besteigungen
Eine Besteigung des Kibo zeichnet sich durch nur geringe technische Schwierigkeiten aus, man rechnet fĂŒr den Auf- und Abstieg normalerweise 5 Tage, fĂŒr eine minimale Höhenanpassung sollten weitere ein bis zwei Tage eingeplant werden.

Vorgeschrieben ist es, einen Jagga-FĂŒhrer zu beauftragen und einheimische TrĂ€ger zu beschĂ€ftigen, auch ist der Aufstieg gebĂŒhrenpflichtig.
 
Geschichte
Die höchste Stelle auf dem Kibo ist der am sĂŒdwestlichen Kraterrand gelegene Uhuru Peak (Freiheitsgipfel). Dieser hieß zur Zeit der deutschen Kolonialherrschaft Kaiser-Wilhelm-Spitze und war der höchste Berg des Deutschen Reiches.
 
Besonderheiten
Der Kibo ist Teil des im Jahr 1987 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklÀrten Kilimandscharo-Massivs.

Quelle www.lexolino.de:

Kibo

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