Neophobie

Die Neophobie ist eine spezifische Angststörung und bezeichnet die extreme Furcht vor etwas Neuem, neuartigen Dingen, fremden Personen bzw. unbekannten Situationen. Der Begriff findet hauptsächlich Anwendung bei der Verhaltensbeschreibung von Tieren bzw. dem Essverhalten übergewichtiger Personen.

Die ständige Angst vor Neuem kann die Lebenserwartung beträchtlich verringern und kann bereits im Alter von 14 Monaten festgestellt werden. Ausgelöst werden kann sie bereits durch eine einzige Abweichung von Gewohntem, auch sind die Betroffenen zumeist extrem schüchtern und reagieren auf jede neue Situation mit Angstgefühlen.

Forscher um Sonia Cavigelli von der Univerität Chicago untersuchten Ratten mit Neophobie (laut Forscher mit Kleinkindern vergleichbar). Die Wanderratten (Rattus norvegicus) wurden einer neuen Umgebung ausgesetzt. Das Verhalten der Ratten wurde unter zuhilfenahme mehrerer Blutproben untersucht. Die Ratten wurden dann wieder aus dieser Umgebung entfernt. Es wurde eine Eigenschaft der neuen Umgebung verändert und anschließend die Ratten wieder zurückgebracht. Extrem ängstliche Ratten (bewegen sich nicht viel in neuer Umgebung) hatten einen deutlich höheren Glucocorticoid-Hormon-Spiegel (Stress-Hormon) als entdeckungsfreudigere Ratten. Die gleichen Hormone werden in Notfällen oder bei Stress auch beim Menschen ausgeschüttet.


LEXO-Tags

Phobie, Phopien, Angst, Angstzustand, Krankheit

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