Stavelot

Am 4. Fastensonntag (Laetare) ziehen in Stavelot die "Blancs-Moussis" durch die Strassen.
Über 300 in weiße Kutten gekleidete Mönche mit einer Maske ziehen durch die Straßen. Einzelne Maskenträger machen von dem Rügerecht Gebrauch und erklimmen mit Leitern, Bürsten und Leim bewaffnet die Fassaden, um Plakate mit ironischen Versen zu diversen Themen anzubringen. Ein nicht endender Konfettiregen aus überdimensionalen figürlichen Konfettikanonen ergießt sich über die Zuschauer.

Blanc-Moussi

Die weißen Mönche tragen weiße Umhänge mit Kapuzen. Darunter tragen sie weiße Hosen und ein weißes Hemd. Das Gesicht verbergen sie hinter einer Pappmache-Gesichtsmaske mit einer langen roten Karottennase. In den Händen halten sie eine aufgeblasene Schweinsblase mit der sie auf das Publikum einschlagen.

Geschichte der "Blanc-Moussi"

Bereits im Mittelalter feierten die Bürger die Mitfastenzeit unter reger Anteilnahme des Klerus. Als im Jahr1449 ein neuer Abt den Mönchen die Teilnahme an dem bunten Treiben untersagte, zogen sich die Bürger aus Protest weiße Kutten über und verbargen ihr Gesicht hinter Masken mit langen roten Nasen.


Quelle www.lexolino.de:

Stavelot

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