Weinanbaugebiet Rheingau

Geographische Lage

Das Weinanbaugebiet Rheingau beginnt am Untermain östlich von Wiesbaden westlich des Rheinknies. Es erstreckt sich auf einem schmalen Streifen zwischen dem hier nach Westen fließenden Rhein und den nördlich davon gelegenen Höhen des Taunus. Es schließt dabei aber auch die Rebflächen in Wiesbaden und am nördlichen Mainufer zwischen Flörsheim und der Mainmündung ein. Die Grenze des Anbaugebietes liegt bei Lorch nördlich von Rüdesheim.

Rebsorten

Im Weinanbaugebiet Rheingau liegen ganz klar die Weißweinsorten mit 85 % an der Spitze. Dabei dominiert allen voran Riesling mit einem Anteil von 78 %, gefolgt von der Rotweinsorte Spätburgunder mit 13%.

Klima und Böden

Im Rheingau ist eine gute Kombination zwischen Boden, Sonnenschein und geschützter Lage an prinzipiell jeder Stelle anzutreffen. Die große Wasserfläche des Rheins trägt dabei zum Temperaturausgleich bei und wirkt gleichzeitig als Reflektor, der das Sonnenlicht auf die Weinberge lenkt und damit verstärkt. Hinzu kommt, dass steilere und höher gelegene Lagen mehr Sonnenschein erhalten, da der Dunst, der sich in Rheinnähe bildet, hier weniger stark ist. Allerdings gibt es weiter oben auch den kühleren Wind.

Im Rheingau sind hauptsächlich vier Bodengruppen anzutreffen: Vulkanböden, auf denen füllige, gehaltvolle, feurige Weine wachsen; Schieferböden, die feinrassige, pikante, spritzige Weine ergeben; Keuper- und Muschelkalkböden, die herzhafte, kräftige Weine entstehen lassen; schließlich Löss- und Lehmböden, die gehaltvolle, bukettreiche Weine hervorbringen.

Größe und Lagen

Das Anbaugebiet Rheingau umfasst eine Rebfläche von ca. 3100 Hektar. Dabei ist das Gebiet in zehn Großlagen und 119 Einzellagen unterteilt.


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