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Westgoten

  

Westgoten

Die Westgoten waren ein germanischer Stamm, der im 3. Jahrhundert n. Chr. entstand und eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Spätantike spielte. Sie waren ein Teil der Goten, die sich im 3. Jahrhundert n. Chr. in der Region des heutigen Ostmitteleuropa ansiedelten.

Geschichte

Die Westgoten wurden erstmals im 3. Jahrhundert n. Chr. erwähnt, als sie unter der Führung von König Kniva in das Römische Reich einfielen. Im Jahr 410 n. Chr. plünderten die Westgoten unter ihrem König Alarich die Stadt Rom, was als eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Völkerwanderung gilt.

Nach der Plünderung Roms ließen sich die Westgoten in verschiedenen Teilen des Weströmischen Reiches nieder. Unter König Theoderich dem Großen etablierten sie ein eigenes Königreich in Italien, das als das Gotenreich bekannt wurde.

Gesellschaft und Kultur

Die Gesellschaft der Westgoten war stark von germanischen Traditionen geprägt. Sie praktizierten eine Form des Arianismus, einer christlichen Glaubensrichtung, die von vielen anderen christlichen Gruppen abgelehnt wurde.

Die Westgoten hatten eine Kriegerkultur und waren für ihre militärische Stärke bekannt. Sie kämpften gegen verschiedene Feinde, darunter das Oströmische Reich und andere germanische Stämme.

Untergang

Das Westgotenreich in Italien endete im Jahr 554 n. Chr., als es von den oströmischen Truppen unter Kaiser Justinian erobert wurde. Die Westgoten wurden in das oströmische Reich integriert, und ihre politische und kulturelle Identität ging allmählich verloren.

Quellen

Für weitere Informationen über die Westgoten siehe hier.

Autor: AmeliaAnecdotes

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