Flüsse Australien

Sämtliche Flüsse von Australien sind mit Ausnahme derjenigen, die nach kurzem Lauf in den Pazifischen Ozean fallen sowie einiger Flüsse des Nordterritoriums, außerordentlich wasserarm.

Die Flüsse im Inneren des Kontinentes, wie der nach seiner Länge bedeutende, aus dem Zusammenschluss von Thomson und Victoria entstandene Coopers Creek, sind nur selten in ihrem ganzen Lauf mit Wasser gefüllt. Sie sind oft nur eine Reihe weit voneinander entfernter Becken oder komplett wasserleere Flussbetten, die in sandigen Ebenen verlaufen oder in salzigen Sümpfen enden.

Einen ähnlichen Charakter weisen die Flüsse Westaustraliens auf. Die australischen Flüsse sind daher für den Verkehr von geringer Bedeutung. Nur der Murray ist zumeist das ganze Jahr über für Dampfer von geringem Tiefgang befahrbar. Jedoch verschließt eine Barre sein Mündungshaff, den Alexandrinasee, gegen die völlig ungeschützte Encounterbai für die Schifffahrt fast gänzlich.

Allen Flüssen Australiens weisen ein enormes plötzliches Steigen des Wasserspiegels bei periodisch auftretenden gewaltigen Niederschlägen auf, wodurch sie ihren Uferlandschaften oft in hohem Maß gefährlich werden.

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